Wie billig ist der DAX?
Die Markstrukturanalyse des DAX
zeigt inzwischen eine recht ansprechende Situation. Eine Erholung in
Richtung 11.550/11.600 Punkten sollte bald möglich sein. Aber ichr kenne
die teilweise exzessiven Bewegungen...ein Ausverkauf ist weiterhin
möglich. Dies gehört zu den Eigenheiten der heutigen Traderphilosophie.
Diese Markstrukturanalyse benutze ich schon mehr als 20 Jahren von mehr als 30 Jahren Erfahrung.
Aus
dieser Erfahrung heraus, können langfristige Anleger jetzt zunehmend
Schnäppchen - insbesondere bei schwachen Kursen - picken.
Wer
aber optimiert kaufen möchte, der kann noch warten. Der Abwärtstrend
dieser Analyseart ist deutlich zu sehen. Die Mehrzahl der Werte ist
fallend, was an am negativen Zahlenbereich deutlich zu erkennen ist.
Allerdings sind die statistischen und objektiven Risiken schon als
gering zu bezeichnen. Denn bereits mehr als 7 der 30 DAX-Werte zeigen
eine massiv überverkaufte Basis an (Signalwert mehr als -100%).
Ein Ausverkauf wäre ideal für eine mittelfristige Ausgangslage. Aber der heutige Bereich reizt schon für Käufe.
Weitere Erklärungen finden Sie unten bei dieser Grafik
Ich hatte bereits vor einigen
Tagen die technische Ausgangslage beschrieben (Chart vom 04. Juni 2015).
Die Konsolidierung dauert bereits seit März. Hier war die
Marktstrukturanalyse massiv überzogen, d.h. für den Markt negativ zu
werten gewesen. Dazu kam ein Ausbruch im April, der keiner mehr war!
Dieser Fehlausbruch hatte Folgen.
Möglich ist auch ein
Fehlausbruch nach unten. Denn eine wichtige Unterstützung befindet sich
bei 11.080/11.095 Punkten und darüber hinaus am unteren Rand des
Trendkanals.
Quelle: K-Analytics GmbH, Trader-Fokus.com | Charts by Market Maker
Ein
wahrer Ausverkauf sollte der Bereich von 10.450 Punkten darstellen.
Dort befindet sich die 200 Tage Linie. Unter "normalisierten" Umständen
ist das Niveau von 11.000 und 11.250 Punkten bereits ausreichend. Ein
Ausverkauf aber nicht auszuschließen.
Fazit: Der Markt
kann bereits wieder "angefasst" werden. Dass Versicherungsaktien am
unteren Rand der Tabelle zu finden sind, ist mit der Einschätzung
steigender Zinsen durch die FED verbunden. Allerdings dürfte der Anstieg
in den USA begrenzt sein. Somit könnte sich die aktuell niedrige Basis
als echte Kaufgelegenheit erweisen. Bayer und BASF erweisen sich unter
statistischen Berechnungen ebenfalls als attraktiv.
Risikohinweis.
Empfehlungen sind keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von
Wertpapieren. Jedes Investment (Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate
etc.) ist mit Risiken behaftet. Aufgrund von politischen,
wirtschaftlichen oder sonstigen Veränderungen kann selbst bei
Standardwerten, aber besonders auch bei Werten aus der zweiten Reihe, zu
erheblichen Kursverlusten, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust
kommen. Engagements in die vorgestellten Wertpapiere bergen zudem
teilweise Währungsrisiken. Alle Angaben stammen aus Quellen, die wir für
vertrauenswürdig halten. Die in den Artikeln vertretenen Ansichten
geben ausschließlich die Meinung der Autoren wieder. Eine Garantie für
die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen kann dennoch nicht
übernommen werden. Um Risiken abzufedern, sollen Kapitalanleger ihr
Vermögen grundsätzlich breit streuen und Verluste selbstständig
begrenzen. Für Vermögensschäden wir keine Haftung übernommen. Auf
unserer Homepage www.trader-fokus.de finden Sie weitere rechtliche
Hinweise.
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