Donnerstag, 27. Juni 2013

Celgene steigt bei Morphosys ein

MARTINSRIED (dpa-AFX) - Der amerikanische Biotechnologie-Konzern Celgene steigt beim Biotech-Unternehmen Morphosys ein. Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft für den Antikörper Mor202 werde Celgene Morphosys-Aktien im Wert von 46,2 Millionen Euro erwerben, teilte der TecDax -Konzern in der Nacht zum Donnerstag mit. Der Kaufpreis werde nach Genehmigung der Transaktion durch die US-amerikanische Kartellbehörde festgelegt und eine Prämie von mindestens 15 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Morphosys-Aktie vor Vertragsabschluss beinhalten. Die erneute Erfolgsmeldung für Morphosys trieb die Aktie vorbörslich um 11 Prozent in die Höhe.

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Mittwoch, 26. Juni 2013

Ein Reflex – der DAX und das Frühlingsmodell

Das Frühlingsmodell kündigt einen Frühling nicht an. Wir stecken mehr oder weniger in der herbstlichen Börsenzeit. Die Mehrzahl der Kurse ist im Fallen. Was am 5. Juni mit dem ersten Hinweis auf eine Marktschwäche begann, hat sich als kräftiger Herbststurm erwiesen. An diesen ersten Juni-Tagen drehte das Pendel von „steigenden Aktien“ zu einer Mehrzahl „fallender Aktien“. In Deutschland. Dagegen waren die US-Märkte deutlich resistenter, leiden allerdings jetzt auch.

Wie interpretiere ich das DAX-Frühlingsmodell? Grundsätzlich sollten mehr Aktien steigen als fallen, um einen positiven Markttrend zu interpretieren. Die Marktstrukturanalyse ist tendenziell eine mittelfristige Indikation und dauert von Zyklus zu Zyklus häufig 10-12 Wochen. Dann sind die Märkte in der Regel vollständig auskonsolidiert. Die jetzt Anfang Juni begonnene Abwärtsbewegung wäre unter einer normalisierten Bewegung etwa Anfang August beendet. Zudem befinden wir uns in einer saisonal schwachen Börsenzeit.

Gewisse Phasen spiegeln sich jedoch in kürzeren Zeiteinheiten wider. Dies betrifft insbesondere fundamentale Faktoren als Auslöser für sehr starke oder schwache Bewegungen.




Heutige Interpretation des Frühlingsmodells. Die Zahl der sich in einer Abwärtsbewegung befindlichen Aktien liegt aktuell bei 90,32% des gesamten DAX-Index. Der Rest von 9,68% befindet sich in der Aufwärtsbewegung, wobei sich ungünstiger weise 3,23% der Werte in der Spätphase einer Aufwärtsbewegung befindet.

Für einen „auskonsolidierten Markt“ befinden sich zu wenige Aktien in der Spätphase der Abwärtsbewegung bzw. in der Frühphase der Aufwärtsbewegung. Das bedeutet, dass die Bewegung vom Dienstag und Mittwoch zunächst eine Reflex-Rallye darstellt.

Die wichtigsten Marken dieser Reflex-Rallye ist das Niveau zwischen 7960 und 8000 Punkten. Dies würde einem Normalreflex entsprechen. Die Gewichtigkeit der Abwärtsbewegung unter fundamentalen Aspekten, das Verständnis der Bernanke’sche Formulierung, wird sich in dieser Aufwärtsbewegung entsprechend mit einer Normalbewegung oder einem unterdurchschnittlichen Reflex widerspiegeln. 
Unseres Erachtens war diese Bewegung jedoch überfällig. Ideal wäre ein Anstieg an den Bereich von  7960/8000 und einem Retest auf die jetzt gesehenen Tiefstände bzw. der 200-Tages Linie innerhalb der nächsten 2-4 Wochen. Dann könnte man einigermaßen von einer ordentlichen Konsolidierung sprechen – eine gesunde und vernünftige. In den USA sind keine 20% der Werte im Steigen und der Index stark übergekauft.

Wenn wir schon die Bernanke`sche Formulierung ansprechen, sollte eines in das rechte Licht gerückt werden. Es gibt derzeit zu viele negativen Gedanken an der Börse, obwohl Ben Bernanke eindeutig gesagt hatte, dass die FED ausschließlich Datensätze für eine quantitative Politikänderung heranzieht. Das dass quantitative Easing im nächsten Jahr auslaufen könnte, war wohl eine Art Denkanstoß für die Börsianer und eine Rückversicherung für Bernanke und die FED selbst. Er hat zum aktuellen Zeitpunkt mitnichten von einer Beendigung gesprochen. 

Vielleicht ist es besser in den nächsten Wochen seinen Sommerurlaub zu genießen, bis es an der Börse wieder Frühling wird.


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Dienstag, 25. Juni 2013

Neuer Zyklus beim DAX? Kurzfristiges Modell - Bullishe Tendenz oberhalb von 7741 Punkten!!!


Tagestrendprognose: Bullish oberhalb der Schwellenwertmarke von 7741 Punkten (Roll-Over Tag)


Dienstag, 25. Juni 2013                                        Täglich unter  www.advisory-research.de

Rückblick: Der DAX eröffnete im Xetra Handel bei 7776 Punkten und stieg auf das geforderte Maß für die Intraday-Position (IP) von 35 Punkten. Der Einstand für die IP lag bei 7811 Punkten. Zunächst blieb der Markt in einer Bandbreite von ca. 20 Punkten. Analytisch gesehen sahen wir die Möglichkeit, dass der DAX mit überverkauften Indikatoren und einer sehr schwachen Börsenentwicklung in den letzten Tagen eine Erholung einleiten kann, als existent an. Wir entschieden uns für die Sicherheitsversion und platzierten sowohl auf dem Einstieg als auch bei 7790 Punkten ein Limit. Das Einstiegsniveau wurde kurze Zeit später leicht übertroffen.

Die Stimmung ist derzeit extrem schlecht an den Märkten, sodass eine fortgesetzte Baissebewegung erst mit einem leichten Unterschreiten der 200 Tage Linie ihr Ende fand. 

Für die Zyklusvariante realisierten wir die halbe Short Position bei 7748 Punkten und konnten damit einen Gewinn von 297 Zählern realisieren (Einstand 8045 Punkte). Verbucht wurde eine halbe Long Position (= 297/2 = 148,5 Punkte). Wir besitzen noch eine halbe Long Position.


Quelle: Kurschart Market Maker; Eigene Kommentare www.advisory-research.de

Tagestrendprognose: Die Tagestrendprognose wird am Dienstag ein Roll-Over Tag sein. Die Schwellenwertmarke liegt bei 7741 Punkten und könnte schnell überwunden werden. Spätestens am Mittwoch wird es (höchstwahrscheinlich) zu einem Bullish Signal kommen, da die Schwelle sehr weit wegrückt. Mit dem Erreichen der 200-Tage Linie sollte das Abwärtspotenzial kurzfristig dann erschöpft sein. Tests sind häufig – vielleicht auch am Dienstag?

Quelle: Kurschart Market Maker

Technische Sichtweise: Die 200-Tage Linie wird häufig von Langfristinvestoren herangezogen. Eine exakte Reaktionsmarke hat sich aber hier nie bewährt. Auch am Montag wurde die Marke kurzzeitig nach unten verlassen. Gleichzeitig bildet die 200-Tage Linie eine letzte Unterstützung vor dem Verfall bis ca. 7420/7460 Punkten. 

Eine Erholung bis 7950 Punkten wäre möglich und würde im generellen die normale Reaktion auf die Kursverluste darstellen. Mit der schlechten Bernanke-Stimmung kann aber ein Versiegen des Ansatzes vorkommen. Achten Sie darauf. 

Set Up Intraday-Position: Der Roll-Over Tag behindert eine konkrete Aussage zum jetzigen Zeitpunkt (Montag kurz vor 20 Uhr). Allerdings sehen wir eher das Chancependel schwingen. Ein Ausverkauf ist in der jetzigen Stimmungsphase allerdings nicht auszuschließen. Wir werden uns vor 8 Uhr Handelsbeginn nochmals äußern. Eventuell werden wir schon ab 8 Uhr aktiv.

Set Up Zyklusposition: Mit Überwinden der 7740er DAX Marke ab 9 Uhr Börsenbeginn nehmen wir eine halbe Long Position auf. Damit würden wir wieder eine komplette Long Positionierung eingehen.

Nachtrag. Einstand bei 7741 Punkten für die Mehrtages- und Intraday-Position. Achtung. Mittelfristiger Trend weiter negativ.

Montag, 24. Juni 2013

Schon gemerkt? Der DAX hat 10% Kursverlust hinter sich!

Schon gemerkt? Der DAX hat 10% Kursverlust hinter sich!

Manchmal könnte man meinen, dass die Marktteilnehmer nur eines im Kopf haben "Nie wieder schwach" oder auch "Nie wieder stark". Anscheinend ist die Vernetzung von Internet, Charts und Chartprogrammen heutzutage ein wesentlicher Grund, weshalb Trends immer ausgeprägter werden. Für den "alten Schlag" der Börsianer - wie ich, haben in der Vergangenheit fundamentale Aspekte eine entscheidende Rolle gespielt. Im Laufe eines Börsenlebens spielt das Lineal nicht mehr die Rolle um die Abstände zwischen Hoch und Tief zu messen, um daraus Rückschlüsse rechts des Charts zu verknüpfen.

Um sich die Gunst der Techniker zu erhaschen, möchte ich auch etwas dazu beitragen. Der DAX fällt um 10% und fällt bis an die 200 Tage Linie zurück. Ein geeigneter Zeitpunkt für Investoren, die an eine Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr glauben.

 Chart by Market Maker

Die Konjunktur in Europa

Die Konjunktur in Europa ist durch die Konsolidierungsmaßnahmen der Staaten gedrückt, sollte sich jedoch im zweiten Halbjahr erholen. Dazu sollten folgende Gründe beitragen:

1. Der monetäre Stimulus verfehlt seine Wirkung nicht, wenngleich die Strukturkrise eine massive Erhöhung der Nachfrage verhindert. M1 als guter Indikator für die Konjunktur zeigt in Europa einen guten Vorlauf.

2. Die OECD Frühindikatoren zeigen weltweit eine Konjunkturerholung an. Allein die europäischen Indikatoren sind in der Bodenbildungsphase. Die Erwartungen in Europa seitens der Regierungen wurden bereits reduziert.

3. Das Vertrauen der Marktteilnehmer wurde durch diverse Maßnahmen verbessert.Sichtbar ist dies vor allem in den „Financial Conditions“. Diese haben sich seit mehr als zwei Jahren verbessert. Dies betrifft alle kritischen Faktoren wie Spreads von High Yield Anleihen, Overnightraten unter Banken, Volatilitäten-Indizes an den Aktienmärkten usw.!


Fakt bleibt jedoch, dass das Frühlingsmodell (siehe unten) sich etwas verbessert, aber im Kern die mittelfristige Abwärtsbewegung bleibt. Aber wie schon erwähnt sehe ich den Markt mit den wirtschaftlichen Vorgaben und den technischen Mißständen als Trading- und Akkumulationsobjekt an. Techniker sehen möglicherweise Doppeltiefs und Böden, ich suche Value.

Freitag, 21. Juni 2013

Goldindikator - Wie tief kann Gold noch fallen?

Wir befinden uns bei Gold inmitten einer Ausverkaufsphase! Die Suche nach "Pro`s" ist lang, die Suche nach den "Contras" womöglich auch. Gold ist schwer zu greifen! Was macht seine Bewertung aus? Auf jeden Fall Stimmung. Gold hat kein KGV und keine Dividendenrendite und auch keinen Buchwert und somit ist der Anleger sehr stark auf die Kursbewegung fixiert.

Rationale Entscheidungsfaktoren, wie die Staatsverschuldungen sind "Super-Duper" oder megalange Strukturelemente. Wie lang kann ein Investor warten - ein Drittel seines Lebens? Die Ungeduld in jedem spiegelt sich in Assetklassen mit schwerer als üblich quantifizierbarer Materie wie bei den Edelmetallen oder den Währungen schnell in Exzessen wieder.

Ein rationales Entscheidungsinstrument ist der auf Monatsbasis ermittelte Gold-Indikator. Mit den Kursen von gestern befinden wir uns am Goldmarkt auf einer sehr tiefen (Kauf-) Basis. Aber war das nicht schon im letzten Monat so oder sogar dem Monat davor?

Ja! Der Gold-Indikator ist ein sehr träges Instrument. Daher kann eine technische Analyse wohl eine geeignete Möglichkeit sein, das Chance-Risikoverhältnis des Einstiegs zu verbessern. Aber auch ein Sprung ins kalte Wasser kann diese Funktion erfüllen.



Wer sich den Edelmetallaktien zuwenden will, den dürfte es beruhigen, dass viele Werte nun unterhalb ihres Buchwertes notieren und teilweise eine ordentliche Dividende mitbringen (jedoch nicht sicher, wegen der fallenden Edelmetallpreisen).

Allerdings sind nach meiner Statistik - wie sollte es anders sein - sämtliche Aktien des Goldminen-Index (Amex Gold Bugs Index) in einem negativen Trend. Der vor zwei Wochen zu sehende Hoffnungsfunke war kurzlebig. Die Bodenbildungsphase und die erste Tendenz einiger Werte aus dem tiefen Tal empor zu steigen, endeten am Donnerstag abrupt. Die letzten Tiefs des Goldindex wurden glatt mit einem "Fenster bzw. einem Gap" nach unten verlassen.

Als Value- und antizyklischer Investor sehe ich dies als die große Möglichkeit an, in unterbewertete Edelmatallaktien und einem Stimmungstief des Marktes zu investieren. Auf alle Fälle muss man die Geduld aufbringen - ich denke aber kein Drittel seines Lebens.



Börseneinbruch - Bernanke war es...war er es?

Es ist offensichtlich. Den Kurseinbruch haben wir Bernanke zu verdanken. Wirklich? Mit Sicherheit hat sich das Sentiment verändert, weil der FED Chef oder eher die Börsenstimmung nicht glaubhaft vermitteln konnte, dass die Zeit des billigen Geldes noch lange anhält.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Nebenbedingungen, welche die Aktienmärkte belastete aber der These "Ausstieg aus den quantitativen Maßnahmen" entgegenwirkt.


  • Die Refinanzierungsquote der 10 größten Schuldnernationen bis Ende 2015 betrug nach den letzten bekannten Zahlen aus dem Jahre 2012 rund 50% der offenen Schulden. Ein Teil wurde in 2012 schon umgeschuldet, doch tiefe Zinsen bleiben unabdingbar - voraussichtlich bis zum Jahr 2015.
  • Die restriktive Notenbank in China "weigerte" sich am Donnerstag die Märkte mit Liquidität zu versorgen. Die Overnight Repo-Rate stieg daraufhin um 598 Basispunkte auf  13,85%. Thema Credit Crunch in China? Mehr Informationen zur chinesischen Notenbank in dieser Reuters-Nachricht.
  • Die Aktienmärkte waren zwischen Mitte April und Mitte Mai übertrieben vorgelaufen. Beim DAX allein 15% in etwas mehr als vier Wochen. Eine Konsolidierung war ohnehin notwendig. Das Frühlings-Modell hatte es bereits angezeigt - siehe einer der letzten Beiträge. Nicht nur, dass die Mehrzahl der Aktien seit drei Wochen im Abwärtstrend sind, nein, die Struktur erweist sich als ungünstig für einen unmittelbaren Anstieg - eine Konsolidierung war mehr als notwendig.
  • Das Durchschnittswachstum der Weltwirtschaften, verbunden mit einer zeitlichen Streuung bleibt niedrig und erreicht nicht einmal Potentialwachstum. Zumindest wächst es und eine Rezession ist derzeit nicht anzunehmen.

Was erwartet uns in der nächsten Zeit?
Es gibt einige Hinweise, dass die europäische Konjunktur im zweiten Halbjahr anzieht und die Märkte möglicherweise noch bis zur 200 Tage-Linie (bei etwa 7700) nachgeben. Diese maßgebliche Bereinigung wäre in der Tat ein positives Zeichen. Auch der Kursrückgang bis 7900 war schon ein empfehlenswertes Muster.

Diese Börsensuppe wird wie immer heißer gekocht als gegessen. 




    Mittwoch, 19. Juni 2013

    Gold oder Food...

    Nein, ein sogenannter Gold-Fan bin ich nicht. Der Sektor ist attraktiv, sehr sogar! Man sollte zumindest ein Auge auf eine Trendwende werfen. Es sollte sich lohnen, sehr sogar!!!

    Gold oder Food? Gold ist Out...komplett alle Aktien des HUI Index haben einen negativen Trend. Erneut, das ist eher ungewöhnlich und impliziert eigentlich nichts Gutes. Weshalb dann Goldaktien kaufen? Eine bedeutende Indikation ist die Veränderung des Open Interest für Gold in den letzten 15 Handelstagen. In den letzten 3 Jahren war dies der jeweils große Einstiegszeitpunkt. Der eigene Goldindikator - auch wenn etwas träge - signalisiert ein bedeutendes Tief - man könnte dies fast eine historische Dimension nennen. Seit 1981 ist es eine der wenigen Möglichkeiten - eine außergewöhnliche Chance, könnte man meinen. Was könnte für den Goldpreis negativ wirken? Gold hat den besten Return, wenn die Realzinsen tief sind. Bernankes Änderung des "losen" Geldes könnte den angefangenen Goldtrend weiter belasten. Doch wer glaubt daran? Die Probleme der Länder sind groß...We will see, aber Newmont Mining hat wie viele andere Gold- und Silberwerte einen guten Wert. Viele notieren inzwischen unter ihren Buchwerten.

    Montag, 17. Juni 2013

    DAX was nun. Hü oder Hott? Das Frühlingsmodell verrät es!

    Sehr geehrte Blog-Leser,


    Der DAX hat in den letzten Tagen zeitweise mehr als 5% an Wert verloren und spurtete kurz vor dem FED Meeting am Mittwoch wieder deutlich nach oben. Ist die Korrektur nun beendet? Oder ist es in der saisonal schwachen Börsenphase bis September/Oktober zu risikoreich, um an den Aktienmärkten zu investieren? 

    Was sagt uns der Markt dazu? Ich nutze gerne mein "Marktstrukturmodell Frühling", um eine Trendvoraussage zu bestimmen. 
    Im Frühling beginnen die Blumen zu blühen, die Pflanzen gedeihen im Sommer und wachsen bis in den Herbst mit ersten Ermüdungserscheinungen. Im Winter ist von den Blumen nichts mehr zu sehen.

    In welchem Börsenfrühling wir uns gerade befinden, analysieren ich anhand der Grafik. Dieses Marktmodell versucht für die Aktienmärkte den mittelfristigen Trend zu bestimmen - hier den DAX.

    Generell muss gesagt werden, dass rund 70% der Werte einen negativen Trend aufweisen. Davon haben 22,58% eine frische Abwärtsbewegung eingeschlagen und 58,06% den Abwärtstrend bestätigt. Diejenigen Aktien, die sich in der Frühphase der Abwärtsbewegung befinden, haben mit den höchsten Rückschlägen zu rechnen. Dagegen befinden sich lediglich nur 3% der DAX-Titel in der Spätphase ihrer Abwärtsbewegung. 

    Marktstruktur DAX

    Märkte haben in der Regel dann auskonsolidiert, wenn sich bereits eine große Anzahl von Werten in der Spätphase der Abwärtsbewegung bzw. in der Frühphase einer Aufwärtsbewegung aufhalten. 
    Auch das Ratio zwischen bestätigtem Aufwärtstrend und bestätigtem Abwärtstrend lässt noch keinen Rückschluss auf eine alsbald bevorstehende Aufwärtsbewegung mit Trendcharakter zu.

    Vielmehr sollten sich die Marktbewegungen an einem Abwärtstrend oder ggf. in einer ausgeprägten Bandbreite zwischen 8000 und 8550 Punkten orientieren. Ein Abwärtstrend ist durchaus eine realistische Option und würde vermutlich an der 200-Tage Linie bei aktuell 7662 Punkten einen ersten guten Halt finden. Ohne nachweisliche und fundamentalorientierte Faktoren sollte sich das Kursrisiko spätestens an der 200-Tage Linie erschöpfen.

    Generell ist unsere Einstellung allerdings nicht ausgeprägt Bearish, da wir für das zweite Halbjahr gute Chancen für eine Konjunkturerholung in Europa sehen. Es gibt diverse Hinweise dafür.

    DAX und 200-Tage Linie

    Derzeit sollten Investoren Kursanstiege zu Gewinnrealsierungen und Kursrückgänge zum Bestandsaufbau nutzen. Also eine Art Trading bis sich das Frühlingsmodell in einer zunehmend besseren Lage befindet.

    Für die sehr kurzen Trends wird täglich das X5-System auf den DAX veröffentlicht (advisory-research.de). Es müssen dabei zwei Arten von Positionen unterschieden werden: Die Intraday-Position und die Mehrtagesinvestition als Bindeglied zu der mittelfristigen Einschätzungen (u.a. das Frühlingsmodell).

    Mittwoch, 12. Juni 2013

    Edelmetall-Aktien - Die Bodenbildung oder eine erneute Schwäche?

    Während sich unser Goldindikator weiterhin in der Kaufzone befindet, haben die Edelmetallwerte von ihrem jüngsten Ausflug einen guten Teil der Gewinne wieder eingebüßt! Zu viel?

    Die Statistik zeigt seit gestern Abend, dass viele Werte unter die Definition des Aufwärtstrends zurückgefallen sind - und zwar sehr abrupt. Die Statistik zeigt aber auch, dass nahezu alle Edelmetallaktien als äußerst attraktiv gelten. Einzelne Werte sind bis zu 4 Standardabweichungen  vom normalisierten Kurstrend entfernt. Eine allgemein ungewöhnliche Situation. Diese kommt in der Regel nur dann vor, wenn eine Neubewertung stattfindet.

    Die Unterscheidung zwischen Trend (aktuell wieder negativ) und Risikoniveau (aktuell attraktiv) ist eine gute Möglichkeit neue Trends auf tiefer Basis zu fixieren.

    Der Wiedereintritt in den negativen Trendbereich hat zwei potentielle Ausprägungen.

    a) Nach den großen Verlusten der letzten Monate ist eine breite Konsolidierung unabdingbar. Stichwort Doppeltief

    b) der Neubewertungsprozess ist noch nicht abgeschlossen und der Markt fällt unter den begonnenen Boden.


    Die Abbildung zeigt den Goldminen-Index in Form eines ETFs (Market Vectors Gold Miners ETF).
    Es wird klar ersichtlich, dass mit dem Bau einer Bodenbildung zwar begonnen wurde, aber die Entwicklung nicht beendet ist. Ein möglicher Einstiegspunkt bildet das Überschreiten der 50 Tage Linie oder die waagrechte Nackenlinie.

    Es lohnt sich definitiv den Goldminenindex HUI scharf zu beobachten. Vielleicht eine sehr lohnenswerte Angelegenheit.


    Quelle: www.advisory-research.de | Chart Market Maker


    Aus fundamentaler Sicht war die Neubewertung ein Teil der neuen Methodologie von Kosten für die Goldförderung. So konnte das Management in der Vergangenheit zu sehr mit den "minimalen Cash Kosten" rechnen, während häufig die Kosten für Overhead/Verwaltungskosten, Abschreibungen, Steuern, die Zinsen des Kapitalbedarfs keine Erwähnung fanden. Die Goldinvestoren fordern aber verstärkt die wahren Kosten zu benennen. Vorreiter dieser Entwicklung war GoldCorp! Die durchschnittlichen "All-In Kosten" belaufen sich schätzungsweise auf über 1300 USD (laut Bloomberg Artikel "Gold Miners Approaching $1,300 Pain Threshold") und liegen damit weit über den bisher veröffentlichten Cash Kosten. Andere Quellen sprechen sogar von 1500 USD.

    Tendenz steigend!

    Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass das Edelmetall Gold zunehmend Unterstützung erhält. Die Cashverbrennungsmaschine Goldminenunternehmen sollten Ihre Produktionen auf unrentable Assets reduzieren oder vorläufig beenden.


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    2. Wir haften nicht für Vermögensschäden


    Dienstag, 11. Juni 2013

    Das Hindenburg Omen und 10 Dinge, die Ökonomen nie erzählen!!!

    Hindenburg Omen - ein generell schlechtes Zeichen am Aktienmarkt. Am 05. Juni war es in den USA wieder einmal soweit!!!


    Das Hindenburg Omen? Nicht viele haben davon schon gehört. Fakt ist, dass bei einem Auftreten die Wahrscheinlichkeit einer Abwärtsbewegung groß ist. Wie wird dieses definiert und berechnet?

    Ein schlechtes Zeichen am Aktienmarkt - Hindenburg Omen am 5. Juni in den USA

    Hindenburg Omen



    10 Dinge, die Ökonomen nie erzählen

    Ökonomen



    ....mehr Hintergrundreporte hier

    Mittwoch, 5. Juni 2013

    DAX - Prognose

    Tagestrend  und mittelfristige Prognose

    Tagestrendprognose: Die Tagestrendprognose wird Bulllish lauten. Betrachtet man den DAX, dann hat dieser noch nicht einmal 4% konsolidiert. Bei einem Indexstand um die 8000 Punkte ist jeder Punkt Prozentual immer weniger, je höher der Index steigt.

    Die etwas mehr als 3%ige Konsolidierung seit dem letzten Hoch, sind nach den vorausgegangenen Kursgewinnen ab Mitte April sehr moderat und war bisher nicht mit einem mittelfristigen Trendbruch verbunden.

    Während das kurzfristige X5-System weiter Bullish bleibt und zwar oberhalb von 8183 Punkten, überlagert eine zunehmend Zahl negativer Trends in den Einzelwerten (Marktstruktur) den positiven Trend. Schätzungsweise im Bereich von 8220/8255 Punkten wird es zu einem Bruch kommen.

    Aber Achtung. Was für den DAX noch nicht geschehen ist, hat der EuroStoxx in minimalster Weise getan. Es fehlt jedoch noch eine Bestätigung einer oder zweier Tage.

    Störend bei einem möglichen mittelfristigen Trendbruch ist der VDAX. Untypisch, sehr sogar. Wir würden einiges drauf Wetten, dass sich der Markt urplötzlich von einem vermeintlichen Abschwung löst und die Baisse-Gemeinde sehr hart trifft.
    Ein Markthoch ging nahezu immer mit einem VDAX Tief einher. Nur einzelne markante und steigende VDAX Bewegungen wurden in fallende Kurse umgesetzt: Beispiel. Der DAX hatte die Finanzmarktkrise zu spät realisiert bzw. umgesetzt, während die Spreads an den Rentenmärkten diese Gefahren bereits aufzeigten.

    Das Thema Finanzmarktkrise war also der Auslöser für eine bedeutende Divergenz DAX vs. VDAX in 2008. Es wurde jedoch vor allem im Vorfeld auf eine Baisse an den Optionsmärkten gespielt, als die Investoren den VDAX über Absicherungen am Optionsmarkt zeitweise von 12 auf 29 getrieben hatten. Aber auch hier: Mit dem Hoch in 2008 fiel der VDAX wieder auf 16. Erneut unter 20!

    Steht ein bedeutendes Ereignis bevor? Oder sind die Investoren einfach zu pessimistisch?

    Ansonsten waren die Hochpunkte des DAX - die Tiefpunkte des VDAX, und ansonsten waren die Tiefpunkte des DAX - die Hochpunkte des VDAX. Natürlich nicht mit einer 100%ig exakten Ausprägung - aber in der Tendenz. Stieg der VDAX, so wurde dies in der Regel mit neuen Hochs beim DAX beantwortet und nicht mit dem Beginn der Abwärtsbewegung gleichgesetzt.

    Zyklusinvestoren. Wir belassen unseren Stopp wie gehabt bei 8200 Punkten. Dies ist maßgeblich unter dem mittelfristigen Trend, aber immer noch über dem X5-Bullish Signal. Wir werden daher den 8200-Stopp auf Xetra-Schlusskursbasis fixieren und nicht während des Tages. Es gilt jedoch zusätzlich der Schwellenstopp bei 8183.

    Set Up Intraday-Investoren: Ein spannender Tag. Jedoch nicht so klar wie manche "Baissener" erwarten. Wir werden eine Long Position bei 8210  Punkten nehmen und auf einen Anstieg in Richtung 8250 Punkte setzen (erstes Set Up). Schwelle = strategischer Stopp. Wir setzen sowohl die 8210er und die 8250er (bei Erhalt der Long Position) um.

    Des weiteren Setzen wir nach Zwischenzeitlichem Hoch auf einen Rückfall von 30 Punkten um eine Long Position zu setzen, jedoch muss der DAX oberhalb der Schwelle notieren.

    Je nachdem welcher Long Einstand früher zum Tragen kommt, stornieren wir die andere Set Up Regel.


    Quelle: Advisory-Research.de eine Marke der K-Analytics UG (haftungsbeschränkt)


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    2. Wir haften nicht für Vermögensschäden

    Dienstag, 4. Juni 2013

    Edelmetallaktien mit Kaufsignalen - Hecla Mining

    Edelmetallaktien sind seit Mitte letzter Woche im Aufwärtstrend. Eine Möglichkeit einen Aufwärtstrend zu definieren ist beispielsweise über die Markt-Struktur der Inhalt eines Index, einer Branche usw. diesen zu bestimmen! Auf Einzelwertebene sollten zu Beginn einer potentiell bedeutenden Aufwärtsbewegung die stärksten Unternehmen in fundamentaler und technischer Sicht akkumuliert werden. In späteren Phasen, dann die Nachzügler!

    Aus technischer Sicht gehören Hecla Mining zu den stärksten Werten. Hecla Mining befand sich bereits im Aufwärtstrend als die Masse der Edelmetallaktien noch negativ zu beurteilen waren.


    Fundamentales


    Quelle. Präsentation Hecla Mining 15. Mai 2013


    Hecla Mining ist der älteste Silberproduzent in Nordamerika. Hecla bezeichnet sich selbst als einer der "Lowest-Cost Producer" von Silber.

    Mit einer geringen Verschuldung, einem geringen Kurs-Buchwert Verhältnis von rund 0,99 und einem KGV von 10,39 (jeweils per 03.06.13) sowie der als positiv betrachteten Übernahme von Aurizon Mines scheint der Markt die günstigen Fundamentals zu bezahlen.

    Die "Total Liabilities" beeinhalten setzen sich aus der kurz- und langfristigen Verschuldung zusammen 240,3 Mio. USD. Dagegen wird der Wert der Vermögenswerte (Total Assets) mit 1,378 Mrd. USD beziffert. (Bilanz per 31.12.2012). Die Gesamtverschuldung hat sich seit dem Jahr 2010 von 420 Mio auf 240 Mio reduziert.





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    2. Wir haften nicht für Vermögensschäden

    Montag, 3. Juni 2013

    DAX vor neuem Anstieg? Warum nicht...

    Volalitäts-DAX (VDAX) vs DAX

    Der Volatilitäts-DAX misst nicht die Schwankungsbreite des DAX, sondern impliziert über die bezahlten Optionsprämien die Schwankungsbreite. Daher wird der V-DAX auch als Angstindikator bezeichnet.

    Sind die Ängste im Markt hoch, dann ist die Volatilität hoch. In der Regel korreliert der VDAX zum DAX negativ. Derzeit befinden sich aber die DAX-Kurse immer noch - vergleichsweise zum VDAX - in positiver Korrelation. Eine eindeutige Divergenz.

    Bedeutung: Der Markt ist Bearish eingestellt. Zu Bearish? In der Regel werden diese Divergenzen zugunsten des Marktes adujustiert.




    Wir berechnen die Strukturen eines Marktes mit statistischen Methoden. Derzeit sind noch genügend Aktien im Steigen. Indikativ wird der DAX nach unserer Berechnungsart erst unterhalb von 8200 Punkten in eine Bärenphase eintreten.

    Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass die Index-Inhalte (also die zugrundeliegenden Aktien) sehr stark unterschiedlich reagieren. In der Regel sind bei einem Hoch, die meisten Aktien übegekauft. Sieht man sich die Entwicklung auf Einzelwertbasis an, so gibt es noch genügend Aktien in "attraktiver" Ausgangslage.


    Samstag, 1. Juni 2013

    Asset Allokation Rebalancing zum Monatsanfang sollte die DAX-Kurse am Montag treiben

    Als Autor - ehemaliger Fondsmanager und Analyst - freue ich mich immer über den ersten eines Monats. Warum? In der Finanzindustrie werden häufig  Allokationsmechanismen eingesetzt, die zu einer meinungsfreien Höher- oder Untergewichtung der verschiedenen Asset-Klassen führen. Dabei werden die Modelle zumeist sofort umgesetzt, sodass die Trendrichtung vor allem zum Monatsersten ganz gut bestimmt werden kann.

    Am Montag, dem 3. Juni wird es nach vorherrschender Theorie zu einer starken Höhergewichtung in Aktien kommen. Ein Kursanstieg ist daher zu erwarten, zudem dürfte dieser nicht unerheblich sein. Mit dem starken Verfall der US-Börse am Freitag, kam der DAX-Future ebenfalls im New Yorker Handel unter Druck und endete bei ca. 8310 Punkten. 

    Auf der Homepage www.advisory-research.de erhalten Sie darüber hinaus eine tägliche und vor allem kostenlose DAX-Einschätzung. Diese ist für Day-Trader als auch für mittelfristige Investoren empfehlenswert.


    Disclaimer:
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    2. Wir haften nicht für Vermögensschäden


    Goldaktien vor dem Comeback?

    Goldindikator

    Goldaktien haben seit dem 3. Quartal 2012 einen außergewöhnlichen Verfall hinter sich! Die Kurse haben sich teilweise gedrittelt.


    Quelle: www.Advisory-Research.de

    Es gibt jedoch einige Qualitätsaktien, die inzwischen äußerst preiswert sind. Eine Analyse des Goldmarktes ist kostenlos in einer Studie bei www.advisory-research.de zu lesen.