Montag, 8. Juni 2015

Wie billig ist der DAX?

Wie billig ist der DAX?

Die Markstrukturanalyse des DAX zeigt inzwischen eine recht ansprechende Situation. Eine Erholung in Richtung 11.550/11.600 Punkten sollte bald möglich sein. Aber ichr kenne die teilweise exzessiven Bewegungen...ein Ausverkauf ist weiterhin möglich. Dies gehört zu den Eigenheiten der heutigen Traderphilosophie.

Diese Markstrukturanalyse benutze ich schon mehr als 20 Jahren von mehr als 30 Jahren Erfahrung.

Aus dieser Erfahrung heraus, können langfristige Anleger jetzt zunehmend Schnäppchen - insbesondere bei schwachen Kursen - picken.

Wer aber optimiert kaufen möchte, der kann noch warten. Der Abwärtstrend dieser Analyseart ist deutlich zu sehen. Die Mehrzahl der Werte ist fallend, was an am negativen Zahlenbereich deutlich zu erkennen ist. Allerdings sind die statistischen und objektiven Risiken schon als gering zu bezeichnen. Denn bereits mehr als 7 der 30 DAX-Werte zeigen eine massiv überverkaufte Basis an (Signalwert mehr als -100%).

Ein Ausverkauf wäre ideal für eine mittelfristige Ausgangslage. Aber der heutige Bereich reizt schon für Käufe.

Weitere Erklärungen finden Sie unten bei dieser Grafik

struktur
struktur



Ich hatte bereits vor einigen Tagen die technische Ausgangslage beschrieben (Chart vom 04. Juni 2015). Die Konsolidierung dauert bereits seit März. Hier war die Marktstrukturanalyse massiv überzogen, d.h. für den Markt negativ zu werten gewesen. Dazu kam ein Ausbruch im April, der keiner mehr war! Dieser Fehlausbruch hatte Folgen.

Möglich ist auch ein Fehlausbruch nach unten. Denn eine wichtige Unterstützung befindet sich bei 11.080/11.095 Punkten und darüber hinaus am unteren Rand des Trendkanals.


Technik

Quelle: K-Analytics GmbH, Trader-Fokus.com | Charts by Market Maker


Ein wahrer Ausverkauf sollte der Bereich von 10.450 Punkten darstellen. Dort befindet sich die 200 Tage Linie. Unter "normalisierten" Umständen ist das Niveau von 11.000 und 11.250 Punkten bereits ausreichend. Ein Ausverkauf aber nicht auszuschließen.

Fazit: Der Markt kann bereits wieder "angefasst" werden. Dass Versicherungsaktien am unteren Rand der Tabelle zu finden sind, ist mit der Einschätzung steigender Zinsen durch die FED verbunden. Allerdings dürfte der Anstieg in den USA begrenzt sein. Somit könnte sich die aktuell niedrige Basis als echte Kaufgelegenheit erweisen. Bayer und BASF erweisen sich unter statistischen Berechnungen ebenfalls als attraktiv.



Risikohinweis. Empfehlungen sind keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Jedes Investment (Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate etc.) ist mit Risiken behaftet. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Veränderungen kann selbst bei Standardwerten, aber besonders auch bei Werten aus der zweiten Reihe, zu erheblichen Kursverlusten, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust kommen. Engagements in die vorgestellten Wertpapiere bergen zudem teilweise Währungsrisiken. Alle Angaben stammen aus Quellen, die wir für vertrauenswürdig halten. Die in den Artikeln vertretenen Ansichten geben ausschließlich die Meinung der Autoren wieder. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen kann dennoch nicht übernommen werden. Um Risiken abzufedern, sollen Kapitalanleger ihr Vermögen grundsätzlich breit streuen und Verluste selbstständig begrenzen. Für Vermögensschäden wir keine Haftung übernommen. Auf unserer Homepage www.trader-fokus.de finden Sie weitere rechtliche Hinweise.

www.trader-fokus.de

S&P500-Kurz-Einschätzung für den 08. Juni 2015
 
S&P500: US-Modell Neutral! Läuft der Bearishe Trend bald aus?

Rückblick:  Es wurde der exakte Shortpunkt von 2100 Punkten erreicht. Bis zu 9 Punkten Gewinn im Tagesverlauf. Idealer geht es nicht. Schlusskurs bei 2092,83. 

100TsdPunkteBanner1
Anmerkung: Das K-System ist eines mehrerer DAX-Trading- und DAX-Prognose Ansätze





FacebookTwitterGoogle Bookmarks
 

Ausblick:  Das US-Modell ist am Montag "Neutral". Dennoch ist ein weiterer Verfall nicht auszuschließen, da wir uns ziemlich genau an einer Unterstützung befinden. Ein Verfall unter den Bereich von 2092/2093,50 bzw. 2095,50 ist negativ. Wir werden daher einen prozyklischen Short bei bzw. unterhalb von 2092 Punkten anbringen. Sollte dies in der frühen Phase passieren (erste Handelsstunde), dann sind frühe Gewinnmitnahmen ratsam.

Technische Marken.  Der gesamte Widerstandsbereich liegt zwischen 2105 bis 2009 Punkten sowie am letzten Hoch bei 2134. Die Unterstützungen bei 2093 und danach bei 2080, 2061/2062 sowie die 200-Tage Linie bei 2045 Punkten.

Statistik. Die Marktstrukturanalyse zeigt einen negativen Trend und ein neutrales Risikoniveau. Damit erhält die große Bandbreite von 2080 und 2134 Punkten die größte Bedeutung. Ein Verfall unter die Marke von 2080 düfte den Zielbereich von 2045 bis 2062 Punkten lostreten. Aber Achtung. Vermutlich wird dies nicht mehr an den nächsten Tagen passieren. Es kann ein kurzes Unterschreiten von 2080 Punkten nicht ausgeschlossen werden, aber eine Rückerholung ist aufgrund einer leichten Indikatoren-Anspannung vermutlich zu erwarten.

Ausgangslage. Die Chance auf die Shortbewegung bleibt intakt. Ein sehr früher Verfall spricht jedoch für eine Erholung, die über mehrere Tage anhalten kann. Mit kleinen Positionsgrößen arbeiten.


 Quelle Bigcharts.com


Set Up Intraday S&P500.

Short Variante. Short heute bei bzw. unterhalb von 2092 Punkten (prozyklisch). Zielgewinn 3-7 Punkte. Stopp 5 Punkte.

Long Variante.  - keine Long-Position -



Donnerstag, 30. April 2015

DAX unter technischen Gesichtspunkten negativ. Markt neigt häufig zu Übertreibungen. Kaufen oder zuwarten?

VDAX: Hohes Maß - Hohes Absicherungsbedürfnis - hohe Angst



Es muss attestiert werden, dass der Markt von Extremen lebt – in beide Richtungen. Der VDAX zeigt dies auch in beeindruckender Weise an. Bei einem VDAX-Niveau von 25,5 müssen besondere Faktoren wirken (z.B. Griechenland) und/oder eine Übertreibung vorherrschen.


Quelle: Eigene Kommentare www.k-analytics.de; Kurschart Market Maker


Aber gerade diese Übertreibung nach unten benötigt der DAX, um die von uns gemessenen Marktrisiken zu neutralisieren. Der gestrige Tag mi einem Verlust von xxx Punkten kann unter diesem Aspekt als sehr positiv empfunden werden. 

Es gibt sie noch – die Erdanziehungskraft.

Betrachtet man das technische Bild, so ergibt sich wohl eine Konstellation, die als negativ zu beurteilen ist. Ein frischer Bruch der 50-Tage Linie, eine sechswöchige Top-Formation, das hohe Risikoniveau und ein extrem negativer Wochen-Candle (soweit es am Donnerstag nicht zu einer Erholung kommt) können als die Stärken einer Abwärtsbewegung ausgemacht werden. Aber auch der Kerzenchart (Candle) auf Tagesbasis sieht nicht sehr günstig aus.



Quelle: Eigene Kommentare www.k-analytics.de; Kurschart Market Maker



Was können wir dagegenhalten? Die EZB mit ihrem QE-Programm, die anziehende Konjunktur, die nicht allzu hohe Bewertung in Europa – besonders in den (ehemals) kritischen Staaten Spanien und Italien. Die hohe Dividendenrendite im Vergleich zu Staatsanleihen. Der Abstand zur 30-Tage-Linie beträgt nun gemessen an den Einzelwerten durchschnittlich 4,95%. Generell bewegt sich der Markt in einer Bandbreite zwischen Plus und Minus 4,93% (eine Standardabweichung). Zu den Werten mit der größten Abweichung gehört die Münchener Rückversicherung. Dennoch liegen die Risikowerte in dieser Aktie noch bei über 100%, was eine vergangene exzessive Bewegung bedeutet. Die Rückführung an einen „irdischen“ Zustand scheint aber nun begonnen zu haben. 

Die EZB ist und wird weiterhin verantwortlich sein, inwieweit sich Aktien über ihrem Normaltrend bewegen werden. Dies kann andauern und somit ist unser mittelfristiger Kauf-Fokus beim DAX in einem Bereich zwischen „Neutralen“ und „moderaten/leicht erhöhten“ Risiken schon ein guter Zustand. Eine Kaufgelegenheit im stark überverkauften Bereich ist nur mit einem Sonderereignis möglich. 

Fazit. Die statistischen Marktrisiken sind noch hoch, sodass eine weitere Konsolidierung nicht auszuschließen ist. Der Markt dürfte insbesondere im Bereich von 10.800 bis 11.100 Punkten interessant sein. Aufgrund der technischen Formation wäre dieses Ereignis nicht verwunderlich. Daher ist eine Shortposition auf erhöhter Basis weiterhin möglich bzw. attraktiv. 

Mittelfristig sieht der genannte Bereich von ca. 11.100 Punkten und darunter relativ attraktiv aus. Erste (Zu-) Käufe können hier getätigt werden. Zu unterschätzen sind die Auferstehungskräfte nicht. Aber eine alte Kaufmannsregel besagt "Im Einkauf liegt der Gewinn".