Dienstag, 16. Juli 2013

DAX Prognose - das kurzfristige Modell

Mein kürzestes Modell - das sogenannte X5-Modell - ist auf einen Zeitraum von wenigen Tagen ausgerichtet. Auf der Homepage www.advisory-research.de wird das Modell täglich vorgestellt. Gerade im letzten Jahr explodierte die Leserzahl und erreicht inzwischen eine vierstellige Zahl. 

Warum nutzen die Leser das Modell und welchen Erfolg hat dieser Ansatz in den letzten Jahren gebracht? Eines möchte ich vorwegstellen. Das X5-System ist nicht optimiert worden. Es entstammt aus Gedankengängen vor einigen Jahren und wurde  in das Modell gepresst. 

Die Frage war demnach, wie Trendänderungen in der kürzesten Zeitform zu erkennen sind. Das Ziel war ein kurzfristiges Absichern von Aktienbeständen. Es ist ein aus der Praxis geborenes System. Mich hat es als Publikumsfondsmanager schon immer interessiert, die mittelfristigen Trends mit den kurzfristigen Prognosen zu verlinken. Als Bindeglied, als ein Baustein für ein komplettes Zahnradsystem. Es scheint gut gelungen zu sein.


Welchen Erfolg hat das kurzfristige X5-System?

Es gibt 3 Basismodelle, wobei das Zweitbeste vorgestellt wird.




Im Jahr 2012 konnte das X5-System mit dem antizyklischen Einstiegs-Overlay einen Gewinn von 2781 Punkten erzielen. Seit dem Jahr 2000 ein x-faches gegenüber dem DAX.

Nicht wenige Leute nutzen das X5-System als eigenständiges Tradingsystem (Day-Trading oder Zyklustrading/Swing Trading). Sehr interessant ist dieser Ansatz aber erst mit einem vollständigen Portfolio. Als Allokationsmechanismus um Aktienquoten aktiv zu steuern. Die Häufigkeit die kurzfristigen Hoch- oder Tiefstände zu erreichen ist relativ hoch. 

Praktisches Fallbeispiel. Das kürzlich vorgestellte mittelfristige Frühlingsmodell auf den DAX war im Trend negativ. Mit dem X5-Bullish Signal war die Chance gegeben, in einen positiven mittelfristigen Trend überzuwechseln. Genau dies geschah und beide vorgestellten Modellkomponenten sind inzwischen positiv, wenngleich es einige Vorbehalte bei dieser Aufwärtsbewegung gibt. Der erwähnte Aspekt einer Meldung - vor allem fundamentalen Änderung - ist durchaus mit der Bernanke Aussage verknüpfbar, da ohnehin die smarten Investoren kaum von einer Änderung der Niedrigzinsphase ausgehen. Der Markt reagierte sehr positiv.

Seit Montag ist das X5-Modell wieder Bearish. Ein erneuter Angriff auf den mittelfristigen Modelltrend möglich. Allerdings ist ein Verfall bis auf den Bereich 7950/8000 Punkte noch kein Beinbruch, sodass sich der Bearishe Ansatz als Konsolidierung entpuppen könnte/sollte.

Nachfolgend eine Prognose, die Sie täglich abrufen können.



Wie sieht eine X5-Prognose aus?

Beispiel vom Montag - Veröffentlichung vor Handelsbeginn.

Tagestrendprognose: Roll-Over Tag/Eher Bearish - Schwellenwertmarke bei 8466

Montag, 15. Juli 2013              www.advisory-research.de

Rückblick: Der DAX eröffnete mit 8192 Punkten bereits gegen Vortag fester. Ein kurzer Anstieg auf ein Zwischenhoch mit anschließendem Rückfall bis 8189 Punkten, führte zu einem Long Einstieg bei 8191 Punkten – gemäß Set Up -20 Punkte ab Zwischenhoch.


Danach kam es bis zu den Mittagsstunden zu einem Anstieg bis auf das Tageshoch von 8244 Punkten. Während der zweistündigen Topbildung hatten wir gegen 13 Uhr die Intraday-Position bei 8236 Punkten glattgestellt. Damit ergab sich ein Gewinn von 45 Punkten.

Zwischen 14.20 Uhr und 16 Uhr wurde ein Zwischentief von 8184 Zählern erreicht. Zum Börsenschluss notierte der DAX 8212 Punkte.



Quelle: Kurschart Market Maker; Eigene Kommentare www.advisory-research.de 

Tagestrendprognose: Die Tagestrendprognose ist ein Trendwendetag (Roll-Over Tag) mit starker Bearisher Ausrichtung. Denn die Schwellenwertmarke liegt mit 8466 Punkten außerordentlich weit entfernt. Die Stimmung ist inzwischen mit den neuesten Äußerungen von Bernanke besser geworden – Euphorie noch nicht sichtbar. Dies ist u.a. am immer noch hohen Volatilitätsindex zu erkennen.

Auch wenn wir mit der Marktstruktur auf den DAX nicht gänzlich glücklich sind, zeigt das Frühlingsmodell auf den DAX mehr steigende als fallende Aktien an. Dasselbe Modell haben wir auch auf den Euro-Stoxx übergestülpt. Die Erkenntnis ist hier wesentlicher entspannter. Auch hier sind die Mehrzahl der Aktien im steigenden Trend, jedoch haben generell die Euro-Stoxx Werte im Durchschnitt und auf Einzelwertbasis wesentlich besser auskonsolidiert. Die Dow Jones Marktstruktur ist vergleichbar mit der DAX Ausgangslage. Die Emerging Market Indizes hinken in der Regel hinter den europäischen Indizes hinterher.

Die Aussagen von Draghi und Beranke haben die Aktienmärkte wieder beruhigt. Die Ängste – gut abzulesen am VDAX – waren hoch und sind derzeit immer noch beachtlich. Dagegen zeigt das X5-System eine erste potenzielle Anfälligkeit des DAX an – wahrscheinlich eine begrenzte Konsolidierung. Hierzu können vor allem die Unterstützungen von zunächst 8110 und danach bei 7990/8010 Punkten als Zielgröße genannt werden.

Eine X5-Szenarioanalyse sieht eine mehrtägige Abwärtsbewegung vor, soweit der DAX nicht maßgeblich und deutlich ansteigt.

Set Up Zyklusposition. Wir veräußern unsere Long Position möglichst oberhalb von 8200 Punkten. Beginnt der DAX oberhalb von 8220 Punkten hinterlegen wir einen Gewinnsicherungsstopp bei 8200 Punkten und fügen gleichzeitig ein Verkaufslimit bei 8280 Punkten ein. Beginnt der Markt unterhalb von 8200 Punkten, limitieren wir ein Verkaufslimit für die Long Position bei 8200 Punkten. Dies ist gültig ab 9 Uhr. Achten Sie am Montag auf Sonderhinweise im Live Blog bzw. per Mail. Eine Short Position wird aufgrund des positiven mittelfristigen Trends werden wir erst mit Erreichen von 8280 DAX Punkten vornehmen - gültig heute.  Achten Sie auf Änderungen --> Anmeldung für das Zyklusmail notwendig oder hier im Live Blog.

Set Up Intraday-Position. Idealerweise  beginnt der DAX fester, um eine Short Position aufzubauen. Aufgrund des positiven X5-Umfelds und dem Roll-Over Tag werden wir kurzfristige Gewinne realisieren. Wir erwerben eine Short Position, wenn der DAX nach offiziellem Xetra-Handelsbeginn um 25 Punkte steigt. Alternativ steigt der DAX nach einem Zwischentief um 32 Punkte um diese aufzubauen. Achten Sie auf Änderungen.


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