Freitag, 9. August 2013

DAX - Szenarioanalyse: Voraussichtlich bis Dienstag stabil bis fester

Tagestrendprognose: Roll-Over Tag - Schwellenwertmarke bei 8237

Freitag, 09. August 2013              www.advisory-research.de 

Rückblick: Der DAX begann „offiziell“ bei 8256 Punkten, was allerdings nicht ganz korrekt war. Zeitgleich war der FDAX auf dem „richtigen“ Kursstand, was einem Eröffnungskurs von ca. 8273 Punkten entsprach. Gelegentlich sind nicht alle DAX-Werte zeitgleich zur Xetra-Eröffnung gehandelt, sodass zwischen dem Kassa-Kurs und dem „echten“ Kurs Differenzen entstehen. Grundsätzlich ist dies kein Problem, weil in der Regel nicht zur Eröffnung eine Position erworben wird. Sollte ein Kauf doch zum Börsenbeginn passieren, vergleichen wir Ungereimtheiten immer mit dem Future ab. 

Interessanterweise wäre ein Einstieg bei 8278 Punkten zustande gekommen, nicht unweit von dem dann später erreichten Einstand. Wir verzichteten aber nach dem anschließenden Verfall auf den „Buchgewinn“ der Set Up Version 1 und hielten uns an die Set Up Version 2. Glücklicherweise kamen wir sogar zu einem um einen Punkt besseren Einstieg. Nach einem Zwischentief von 8252 Punkten lag der Einstand um 27 Punkte höher bei 8279 Punkten.
Das nachfolgende Tief notierte bei 8261 Punkten, um fortan deutliche höhere Kurse zu erklimmen. Zunächst fiel der Stopp bei der Zyklusposition ins Gewicht. Hier wurde ein Kurs von 8330 Punkten erzielt, was letztlich aber immer noch zu einem Gewinn von 71 Punkten führte.

Dagegen war das Stopp-Limit bei der Intraday-Position ungeschickt (ex-post betrachet). Zunächst einmal fand die Anwendung des Stopps im Bearishen Bereich statt. Allerdings war eine wichtige Unterstützung zurückerobert worden, sodass in Verbindung mit der in der Tagestrendprognose potenziellen Reversal-Erscheinung ein weiterer Anstieg nicht von der Hand zu weisen war.
Um der Relation zwischen durchschnittlichen Gewinnen und durchschnittlichen Verlusten ein ausgewogenes Verhältnis zu ermöglichen, war der Stopp – für uns eher eine Ausnahme – durchaus vertretbar. Im Nachhinein (ex-post) allerdings falsch. 

Hätte der Schlusskurs beispielsweise bei 8278 gelegen, wäre dieser Tag mit einem Minigewinn zu Ende gegangen. Das dieser Stopp allerdings real 60 Punkte an Verlust erbrachte, hätte man beispielsweise bei einem Minigewinn in der Realität im Nachhinein ignoriert bzw. beiseite geschoben.
Demnach ist die hohe Trefferquote mit Sicherheit ein Resultat eines erstklassigen Day-Trading-Systems und fehlenden Stopps. Mit Einbindung von Stopps würde die Trefferquote sinken, die Performance kaum besser sein. Lediglich die Spreizung zwischen Gewinnen und Verlusten ist hin und wieder mit der Stopp-Variante besser – eine scheinbare Sicherheit. Stopps sind demnach kein Allheilmittel. Daher arbeiten wir nur in Ausnahmen mit Stopps, in der Regel als  Katastropen-Stopp-Variante. Dieser Katastrophen-Stopp liegt derzeit immer bei 100 Punkten, soweit keine andere Meinung von uns vertreten wird. Wer uns folgt arbeitet mit einem Money-Management System.


Quelle: Kurschart Market Maker; Eigene Kommentare www.advisory-research.de

Tagestrendprognose: Die Tagestrendprognose wird am Donnerstag ein Roll-Over Tag sein (wahrscheinlicher Trendwendetag), mit tendenziell Bullisher Ausrichtung.

In einer erstellten X5-Szenarioanalyse sehen wir Bullishe Kurschancen für die nächsten 3-5 Tage. Damit ergibt sich eine gute Wahrscheinlichkeit den neuen Trend mit Gewinnen abzuschließen. Wir werden daher in unser Musterdepot eine Zyklusposition aufnehmen und in den nächsten Tagen die Position in steigende Kurse zu realisieren.  Mit dem Roll-Over Tag – oftmals als bunter Tag verschrien – besteht die Chance eine gewisse Volatilität in einen günstigen Einstand umzusetzen. Aber Achtung: Je negativer die Markteinstellung der letzten Tage, desto eindeutiger wird der Markt reagieren (und wahrscheinlich nach oben).
„Unverhofft kommt oft“. Es ist nicht auszuschließen, dass der Markt die Bullen nochmals auf die Probe stellt. Was wäre wenn? Ein Verfall unter der immer noch wichtigen Marke von 8330 Punkten, könnte den Markt auf eine weitere Unterstützung von 8300 Punkten führen. Was wäre wenn?...der Markt aber weiter fällt? Wir wollen niemanden verunsichern, nur noch einmal auch auf immer vorherrschende Gefahren hinweisen. Dies ist auch der Grund möglichst antizyklisch einen Einstand zu ergattern. Wenn der Markt fallen will, dann wird er es auch 20 Punkte höher tun. Warum dann nicht gleich günstig kaufen?

Set Up Zyklusposition Musterdepot. Da wir mit einer hohen X5-Wahrscheinlichkeit handeln, ist das Einstiegsniveau relativ unbedeutsam. Wichtig ist jedoch, dass die Musterdepotposition während der nächsten 3-5 Tage mit Gewinn veräußert wird.
Dies ist nicht immer leicht, weil der DAX mit dem vergangenen Bearish Zyklus einen ersten Anlauf auf die mittelfristigen Trends wagte, aber glücklicherweise relativ weit oberhalb dieser wichtigen Trendmarken halten konnte, was letztlich sehr beruhigt.
Die in der Donnerstagsprognose angedeuteten technischen Divergenzen beim S&P500 werden wir im Hinterkopf behalten….ganz wichtig. Daher sollten Sie auch die X5-Prognose mit dem Verlauf des DAX abgleichen. Sind in den nächsten vor uns liegenden Tagen ähnliche X5-Divergenzen zu beobachten?
Wie ist nun fortzufahren. Wir werden in unserem Musterdepot eine Long Position unterhalb  von 8362 Punkten sofort vornehmen (gültig ab offiziellem Xetra-Handel ab 9 Uhr). Alternativ taucht er während des Handels dort ein. Achten Sie ggf. auf den Maildienst und die Hinweise im Live Blog. Zum Mail-Dienst müssen Sie uns gesondert Ihre Erlaubnis erteilen.

Set Up Intraday-Position Musterdepot. Idealerweise fällt der DAX nach Xetra-Eröffnung gegen 9.00/9.03 Uhr zunächst um 19 Punkte zurück, um eine Long Position aufzubauen. Alternativ fällt der DAX nach einem Zwischenhoch um 20 Punkte, um diese Long Position in unser Musterdepot aufzunehmen. Auch hier achten Sie auf Hinweise, die unser Musterdepot betreffen.

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