Niemand hat Interesse eine Krise an den Börsen auszulösen.
Zunächst bedeutet die Meldung ein politisches Geplänkel, kann aber möglicherweise ein Auslöser für eine Korrektur sein. Interessante Konstellation. Zudem ist dies ein Hinweis, dass die Zinsen weiter tief bleiben werden. Auch die Notenbanken können die Finanzkrise nicht erneut aufflammen lassen, indem die Zinsen steigen.
In der nächsten Woche steht die FED Notenbanksitzung an. Der S&P befindet sich aktuell in einer "Samba Zone". Es ist keine glasklare Tendenz zu erkennen. Beispiel S&P500
Quelle www.k-analytics.de | Chart: Market Maker
Die Rotation der Konjunkturen geht weiter. Die Vorreiterrolle hatte die USA und Deutschland. Europa ex Deutschland scheint aus dem Tal zu kommen und auch in China hat die Notenbank jetzt ihre Geldpolitik leicht expansiver gestaltet. Gerade in China war die Erwartung eines Credit Crunch sehr hoch. Die Börse in Shanghai hat am Mittwoch nach den ersten „öffnenden“ Aktion der Zentralbank Chinas mit einem Anstieg von mehr als 2,2% reagiert. Im Zuge dessen meldete die japanische Notenbank – alles klar Schiff – die Schleusen bleiben geöffnet.
Quelle www.k-analytics.de | Chart: Market Maker
Passend dazu waren auch die schwachen Konjunkturmeldungen vom Donnerstag aus China. Die Notenbank könnte jetzt mit der Zinsschraube für Erleichterung sorgen und chinesische Aktien einen Schub verleihen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.