Die Tradingzonen (links) definieren den heutigen Handelstag
nach Zielzonen. Das tägliche Programm der X5-DAX-Tagestrendprognose ist zusätzlich
aber die Beurteilung, ob der DAX wahrscheinlichkeitsbedingt „Bullishe“ oder „Bearishe“
Marktkräfte entwickelt. Seit dem 17. Januar ist der kürzeste aller Zyklus-Analysen
Bearish.
Die mittelfristigen Trendbereiche für den DAX und den
S&P500 sind links zu sehen. Dabei zeigt die Kurve die ersten Warnhinweise
in den USA. Auch der DAX scheint heute Morgen diesen Weg zu gehen. Dennoch –
Die mittelfristigen Trends bleiben zunächst noch intakt. Einen Trend zu beschreiben bedeutet auch eine
Wahrscheinlichkeitsanalyse, inwieweit ein Trendbruch bevorstehen könnte. Dies
beschreibt das Risikoniveau. Die Risiken sind derzeit angespannt und besitzen
weiterhin noch eine sehr gute Möglichkeit den aktuellen Trend nach unten zu
verlassen. Eine Garantie ist dies allerdings noch nicht.
Auffällig war die DAX Bewegung im zweiten Halbjahr 2013 deshalb,
weil kurzfristige Korrekturen sofort zu Käufen genutzt wurden. Vor allem Ende
November war trotz extrem überhöhten Risiken kein Trendbruch zu vernehmen – ein
deutliches Stärkezeichen. Es ist ein ganz klarer Ausläufer der
Fundamentalfaktoren und Manipulationen den Markt nicht noch einmal in die
Finanzkrise rutschen zu lassen.
In meiner nun über dreißigjährigen Börsenerfahrungen, davon
22 Jahre als Analyst und Publikums-Fondsmanager ergaben sich derartige Erscheinungen
nicht allzu oft. Und jedes Mal war es ein besonderer Charakter des Markes und
des Umfeldes, der dazu führte.
Eine Aussage über den Markt damit umso schwerer. Doch welche Auffälligkeiten gibt es in diesen
Tagen um eine Abwärtsbewegung „herbeizusehnen“? Die letzte Veröffentlichung zur
DAX-Stimmung veröffentlichte Cogni-Trend erst gestern. Dabei kam es wohl zu
einer „radikalen Abwanderung von 13% vom Bullen- ins Bärenlager“ bei den institutionellen
Investoren. Die Privaten wären indes
sehr hoffnungsfroh und blieben dem DAX treu. Der Bull-Bear Indikator erreichte
bei Privaten ein neues Allzeithoch.
In den USA ist eine ähnliche Entwicklung feststellbar. Die
Privaten haben historisch geringe Kassa-Positionen, während Insider und
Großinvestoren eher zurückhaltend sind.
Nach aktueller Ausgangslage besteht beim DAX unterhalb von
9400 Punkten Review-Bedarf. Wir sind zurzeit defensiv ausgerichtet. Selektion und
Flexibilität ist Trumpf.
Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Bericht „Goldaktien
im Aufwärtstrend, und zwar komplett | Ranking System“ ist eine Selektions-Essenz.
Beachtenswert könnten jetzt auch chinesische Aktien werden. Die
Konjunkturentwicklung ist trübe und die Notenbank hat in dieser Woche erstmalig
die Zinszügel gelockert.
Insgesamt ist eine Rotation zwischen Indizes, Branchen und
Aktien zu sehen. Die typische konzertierte Bewegung von Aktien ist seit der
Finanzmarktkrise nicht mehr vorhanden. Extreme finden sich in Dispersionen
wieder!

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