In der nachfolgenden Grafik sind folgende Sachverhalte zu erkennen und können gegebenenfalls mit der Charttechnik abgeglichen werden:
- Der Unterschied zwischen DAX und S&P ist beträchtlich. Darüber hinaus ist diese Eigenschaft zwischen Emerging Markets Länder und gestandenen Börsen ebenfalls zu erkennen (nicht abgebildet). Nebenbei kann daraus abgeleitet werden, dass die Finanzmarktkrise nicht beendet ist.
- Der DAX kämpft um seinen mittelfristigen Trend, wenngleich der S&P grundsätzlich die "anführende" Börse ohne besonders hohes Risikoniveau viel Hoffnung nach oben lässt. Ein neutrales Risikoniveau bedeutet zunächst nur, dass die Märkte keine Spannungsrisiken aufweisen. Ein Abwärtstrend beispielsweise durch die Krim-Krise ist weiterhin möglich - auch in starker Art und Weise (ca. 3,7%).
- Der Prognosepunkt (blau) zeigt einen Angriff auf die mittelfristigen Aufwärtstrends. Der grüne Trendpunkt ist jedoch noch im Aufwärtstrend. Daher ist ein achtsames Vorgehen notwendig. Stichwort Überkreuzanalyse S&P.
- Der DAX befindet sich in einem großen Dreieck. Ein wichtiges Zeichen. Kurse unterhalb von 9280 Punkten können einen negative Kettenreaktion auslösen.Legen Sie zusätzlich die 100 Tage Linie an, welche fast mit einem gezeichneten Aufwärtstrend korrespondiert.
Fazit: Gefahr scheint beim DAX in Verzug. Eine Überkreuzanalyse zum S&P500 lässt sich daher nicht vermeiden, weil dieser relativ "entspannte" Züge aufweist und damit Chancen auf weitere Kursgewinne ermöglicht. Nur eine konzertierte Abwärtsbewegung wird das Pendel in eine Abwärtsbewegung führen.
Unterhalb von 9280 Punkten (plus Toleranz) könnte eine negative Kettenreaktion folgen, sodass hier nochmals eine dezertiere Prüfung stattfinden sollte.

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