Die EZB öffnet die
Geldschleuse! Der Leitzins wurde von 0,25% auf 0,15% gesenkt. Die europäischen
Banken werden für Einlagen bei der EZB sogar mit einem Strafzins belegt. Sie
müssen künftig Geld dafür bezahlen eine Einlage bei der EZB zu halten, und zwar
0,10 p.a.!!!
Das war allerdings nicht
alles! Die EZB kündigte weitere Maßnahmen an, um die Wirtschaft und die
Inflation auf die Sprünge zu helfen.
Quelle: EZB
Waren die Zinsen für die
Unternehmen nicht tief genug, um zu investieren? Letztlich besteht eine
Investitionsentscheidung aus zwei Komponenten. Neben dem Zins spielen die
erwarteten Renditen eine Rolle. Würden wir nicht auch 50% Zins bezahlen, wenn
eine Rendite von 100% erwartet werden könnte? Die Finanzmarktkrise – die
Erfordernis zu sparen - führt zu keiner durchgreifenden Wirtschaftsentwicklung.
Wachstumsraten durch Basiseffekte. Schwache Nachfrage auf schwache
Vorjahreszahlen!
Hans-Werner Sinn (Ifo) sieht
die Zinsentscheidung kritisch. Es sei ein verzweifelter Versuch die Kapitalströme
nach Südeuropa umzuleiten und so die Wirtschaft dort anzukurbeln. Begründet
wird die Aktion auch noch mit der mäßigen Inflation (siehe Chart).
Die Ankündigung der EZB hat
eine gute Seite. Aktien werden weiter steigen. Wer extrem flexibel ist, kann
sich möglicherweise doppelt freuen. Ein sich anbahnender Bubble an den Börsen
kann einen Crash erzeugen – auch hier sind Gewinne möglich.
Die EZB-Bilanz wurde
erstmals in 2008 massiv ausgeweitet. Von einer Billion Euro auf deren Zwei. Nach
dem erneuten Rückgang in 2011 wurde die EZB-Bilanz auf 3 Billionen in 2012
„verlängert“.
Die Beziehung einer
Bilanzverlängerung und der Geldmengenausweitung hat in allen Phasen zu
steigenden Märkten geführt.
Quelle K-Analytics.de | Guru
Elite Börsenbrief
Die Superhausse wird wohl
weitergehen! Die EZB wird den Prozess nach der Art „FED“ in der Form 2.0
weiterführen.
Die Märkte werden über kurz
oder lang jedoch diesen „Extra-Kredit“ zurückgeben müssen. Sei es durch einen
schweren Einbruch oder einer langfristigen Seitwärtsbewegung.
Einer der größten Auswirkungen
sollte die Währungen betreffen. Insbesondere den USD unterstützen, den Euro
schwächen. Eine schwache Währung wird den europäischen Konjunkturaufschwung
manifestieren.
Technische Ausgangslage des
Euro. Die Aufwärtsbewegung des Euro scheint ein Ende zu finden. Wichtige
Unterstützungen wurden mittels Keil nach unten verlassen. Dennoch zeigt der
Wochen-Kerzen-Chart zunächst ein Reversal auf die Fakten. Längerfristig
könnte/sollte die aggressive Art der EZB den Euro schwächen.
Quelle: K-Analytics; Charts by Market Maker
In diesem Umfeld könnten vor
allem Unternehmen der Bereiche Einzelhandel, Medien, Automobilwerte und
konsumnahe Unternehmen zu den Favoriten gehören.
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