Freitag, 6. September 2013

FED Modell: Aktien billig - Renten teuer?

Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen erreicht die 3%-Marke.

Die Angst vor einem „Tapering“ ist in den Märkten vorhanden. Aber wie realistisch ist jedoch die mögliche Reduktion von Anleihenkäufen der FED. Gemäß dem Markt scheinbar eindeutig. Zur nächsten FED Sitzung am 17./18. September wird dieses Thema  Diskussionspunkt Nummer 1 sein.

Gleichzeitig verläuft die wirtschaftliche Entwicklung gegenüber Vorjahr gut. Abzulesen auch am JPMorgan Global Manufacturing & Services PMI-Index, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Demnach erreichten beispielsweise die weltweiten Orders ein neues 30-Monatshoch.

Aus Sicht der Euroländer war die deutsche Volkswirtschaft die Stärkste. Interessanter jedoch, war die Stabilisierung der Krisenländer Italien und Spanien.



  Quelle: www.advisory-research.de

Steigende Renditen = fallende Aktienmärkte?

Das FED Modell – ein Beziehungsgeflecht – zwischen der Rendite von Anleihen und der Gewinnrendite von Aktien war bis 1998 ein recht verlässliches Instrument die Überbewertung von Aktien bzw. Renten zu bestimmen.

Dies hat sich durch die IT Blase merklich verändert. Die Eingriffe der FED verstärkten sich durch die rückläufige Wirtschaft und den Krisenherden in 2001/2002 sowie nochmals massiv in 2008-2010, sodass künstliche Renditen, dem Markt unterbewertete Aktien anzeigten.
Die folgende Grafik illustriert dies eindeutig.



 Quelle: www.advisory-research.de

Wir haben das FED Modell als relatives Instrument berechnet. Und hier wird ersichtlich, dass Aktien derzeit teurer sind als es den Anschein erweckt.

Am Aktienmarkt sind die mittelfristigen Trends in Europa und den USA noch negativ. Historisch gelten die Monate  September und oder Oktober als schwache Börsenmonate. Die Statistik zeigt jedoch keine überhöhten Risiken - die Konsoldierung kann weiter gehen - muss aber nicht.

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