Montag, 2. September 2013

VDAX zeigt die Ängste der Investoren - Chance für eine Kurserholung?

Vermutlich sind viele Investoren immer noch Short. Der VDAX ist ein typischer "Angst-Indikator". Der Volatilitäts-DAX berechnet sich nicht aus der historischen Kursbewegung des DAX, sondern aus den bezahlten Optionsprämien (z.B. Absicherungsprämien), die impliziert die künftige Volatilität beschreiben.


Quelle: Kurschart Market Maker; Eigene Kommentare www.advisory-research.de

Dabei ist ein VDAX Rückgang seit 2011 durch den Anstieg des DAX normal (von rund 5000 auf 8530 Punkte). Dabei gelten Volatilitätsgrößen zwischen 12-16 als äußerste untere Richtgrößte in Normalzeiten (wir befinden uns immer noch in einer Strukturkrise).

Innerhalb eines mittelfristigen Aufwärtstrends sind Volatilitäten von 20 eher Gelegenheiten (da die Angst über die bezahlten Absicherungsprämien als hoch bezeichnet werden kann), während in mittelfristigen Abwärtsbewegungen Volatilitäten von 20 noch zu niedrig sein können.

Wir messen ganz gerne die sehr kurzfristigen Trends mit unserem X5-DAX-Tagestrendmodell. Die Zeiträume spielen sich im Wesentlichen in 2-7 Tagen ab. Selten sind bis zu 10 Tagen möglich.

Bereits am Freitag gab es die erste Wendemöglichkeit. Da aber die sogenannte Schwellenwertmarke letztlich das Niveau von 8161 Punkten halten konnte blieb der Bearishe Zyklus intakt.

Die am Montag gültige Schwellenwertmarke liegt bei 8023 Punkten. Der DAX befindet sich daher bereits in der Bullishen Zone.

Eine X5-Szenarioanalyse bestätigte schon am Freitag eine neue Bulishe-Sequenz, die bis zum 09./10. September gehen könnte. Daher haben wir unsere Asset-Allokation bereits am Freitag erhöht. Siehe auch "Das ideale Aktiengewicht".





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.