Donnerstag, 29. Januar 2015

Griechenland vor dem Euro aus?!


Griechenland vor dem Euro aus?!


Dass sich nicht nur positive Entwicklungen am Markt in die Kurse einpreisen, sieht man am Beispiel von Griechenland. Die Regierung lässt gleich an den ersten Tagen taten sprechen. Die griechische Börse bricht ein, die Ablösung vom Euro wird wahrscheinlicher. Kredite aus der EU-Staatengemeinschaft in Milliardenhöhe müssten dann vermutlich abgeschrieben werden. Die neue Regierung versucht, sogleich Druck auf die EU auszuüben – Schnelligkeit ist daher Trumpf für Tsipras.

Die Welt geht in ihrer Online Ausgabe sogar einen Schritt weiter:

"Wirtschaftsforscher -  Die Euro-Zone kann auf Griechenland verzichten"


Die Märkte müssen die Schnelligkeit der griechischen Aktionen verarbeiten. Denn aus EU Sicht konnten weder Gespräche (Beeinflussungen) geführt noch jetzt anlaufende Entwicklungen beeinflusst werden. Ist Griechenland aufgrund dieser Konstellation (k)ein Argument für die Börsen?

Visionen könnten dahin gehen, dass dies langfristig der Anfang vom Ende der EU-Staatengemeinschaft ist. Ist dies realistisch? Wenn man bedenkt, dass trotz umfangreicher Schuldenerlasse in dreistelliger Milliardenhöhe, Griechenlands Schulden höher sind, als vor dem Schuldenerlass, dann sind diverse Szenarien um Griechenland und der EU Gesamtheit denkbar.

Auch bei anderen Staaten sollte die Schuldensituation bedenklicher sein, als von offizieller Seite dokumentiert wird. Die EZB bestätigt diese Entwicklung indirekt mit ihren Anleihekäufen.





                                                   www.k-analytics.de | DAX Prognosen





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.