Montag, 3. Juni 2013

DAX vor neuem Anstieg? Warum nicht...

Volalitäts-DAX (VDAX) vs DAX

Der Volatilitäts-DAX misst nicht die Schwankungsbreite des DAX, sondern impliziert über die bezahlten Optionsprämien die Schwankungsbreite. Daher wird der V-DAX auch als Angstindikator bezeichnet.

Sind die Ängste im Markt hoch, dann ist die Volatilität hoch. In der Regel korreliert der VDAX zum DAX negativ. Derzeit befinden sich aber die DAX-Kurse immer noch - vergleichsweise zum VDAX - in positiver Korrelation. Eine eindeutige Divergenz.

Bedeutung: Der Markt ist Bearish eingestellt. Zu Bearish? In der Regel werden diese Divergenzen zugunsten des Marktes adujustiert.




Wir berechnen die Strukturen eines Marktes mit statistischen Methoden. Derzeit sind noch genügend Aktien im Steigen. Indikativ wird der DAX nach unserer Berechnungsart erst unterhalb von 8200 Punkten in eine Bärenphase eintreten.

Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass die Index-Inhalte (also die zugrundeliegenden Aktien) sehr stark unterschiedlich reagieren. In der Regel sind bei einem Hoch, die meisten Aktien übegekauft. Sieht man sich die Entwicklung auf Einzelwertbasis an, so gibt es noch genügend Aktien in "attraktiver" Ausgangslage.


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